Tiere an der Krippe

Alle Welt an der Krippe

Kaum eine Krippenlandschaft ohne Ochs und Esel. Die biblische Weihnachtserzählung spricht aber nur von Hirten auf Besuch. Und dass das Neugeborene in eine Futterkrippe gebettet worden ist.

 

Impuls

Ochs und Esel sind aus einem Zitat vom Propheten Jesaja in unsere Krippen gewandert: «Der Ochse kennt seinen Besitzer, und der Esel die Krippe seines Herrn.» (Jesaja 1,3). Die Hirten hüteten meist das Kleinvieh, Schafe und Ziegen. Und Futterkrippen sind heute noch in Höhlen rund um Betlehem zu sehen. Es mögen also durchaus auch Hirtenhunde an der Krippe gewedelt haben, Fledermäuse vielleicht in die Nacht hinaus geflogen sein, und im Stroh Käfer gekrabbelt.    

Es dreht sich nicht die ganze Welt nur um den Menschen. Das war auch Gottes Antwort an den verzweifelten Hiob. Schau: Ich schaue für viel mehr, als nur einzig auf den Menschen. Auch für die Tiere bin ich da.

 

Tipp

Ich schaue oder höre mal den Tieren zu, die auch im stillen Winter zu beobachten sind. Enten auf dem Teich, das Klopfen des Spechts, das Kätzlein der Nachbarin. 

 

Übrigens

Es gibt einen Floh, der nur auf menschlicher Kopfhaut lebt. Wäre dann nicht dieser die Krone der Schöpfung? spottete einst George Bernard Shaw.